,'7>
Dreihundert
! - »--6 .''.«L
OMK.'
-
- Ec«
^ .">^1
achtnndzumnzigste Nacht.
(§r sab den Juden hier sitzen, von vielen Dienern umgeben, wie er befahl, verbot,gab und nahm. Der Fischer legte seinen Korb vor ihm nieder, und sagte: „O Sultander Juden! ich bin ein Fischer, bin heule an den Tiger gegangen und habe mein Netzin deinem Namen ausgeworfen. Da kam dieser schöne Fisch herauf, den ich dir hierzum Geschenke bringe." Mit diesen Worten nahm Chalif das Gras herunter, so daßder Fisch zum Vorschein kam. Als der Jude ihn sah, sagte er: „Gepriesen sey derSchöpfer!" und reichte einen Dinar dem Fischer, der ihn aber nicht annahm. Der Judewollte ihm zwei Dinar geben, er nahm sie aber auch nicht; endlich bot er bis auf zehnDinar, und der Fischer weigerte sich immer, sie anzunehmen. Endlich sagte der Jude:„Wahrlich, du Muselmann, du bist recht habgierig; sag' mir, wieviel du willst?"Cbalik antwortete: „Ich will nur ein einziges Wort von dir." Der Jude ward ganzblaß und sagte: „Du willst mich gewiß von meinem Glauben abbringen, geh deinesWeges!" Chalif aber versetzte: „Bei Gott, o Jude! es ist mir ganz gleich, obdu Muselmann oder Christ wirst." Der Jude fragte: „Nun, was soll ich denn