MM
K"
Dreihundert und jlebenzehnte Nacht.
Eeif Almuluk sagte: „Ich bin jener Prinz, und hier ist Salomonö Ring anmeinem Finger; folge mir an das Meercsufer, damit wir sehen können, ob der Geistwahr gesprochen oder nicht!" Sie machten sich auf und gingen zusammen an's Meer.Dawlet Chatun blieb am Ufer stehen, Seif Almuluk aber legte den Ring auf'sWasser und sagte: „Bei den Namen, die auf diesem Ringe sind, Geist des Sohnesdes blauen Königs, komm hervor!" Sogleich fing das Meer an zu toben und derBehälter kam herauf; Seif Almuluk schlug ihn gegen einen Stein, daß er zerbrach,dann zerschmetterte er die Kisten und Schachteln, nahm den Sperling aus der Büchseund würgte ihn, doch so, daß er noch lebte; drauf ging er zurück in's Schloß mit derPrinzessin und setzte sich neben sie auf den Thron. Während sie so da saßen und sichheiter unterhielten, stieg in der Ferne Staub auf und es erschien eine ungeheure Gestalt,die also sprach: „O Prinz! laß mich leben und schenke mir die Freiheit! ich werde dirzur Erfüllung deines Wunsches verhelfen." Dawlet Chatun aber sagte zu SeifAlmuluk: „Was stehst du hier lange müssig? Tödte den Sperling, sonst wird der
Verruchte auf uns eindringcn, dir ihn wegnehmen und dich und mich umbringcn!"Seif Almuluk erwürgte vollends den Sperling; der Geist aber stürzte vor der Thüredes Schlosses nieder und ward zu einem Haufen schwarzen Staubes. Dawlet Chatunsagte: „Nun wären wir von der Gewalt dieses Verruchten befreit, was aber fangen
wir jetzt an?" Seif Almuluk sagte: „Wir müssen auf Gott vertrauen, der uns so