Dreihundert
ML'
un-
se chzeh nt e Nacht
„Die Mutter Badiald Jamals blieb so zwei Monate lang in unserem Garten;dann reiste sie wieder in ihre Heimath, gab aber vorher meiner Mutter Etwas und sagteihr: Wenn du mich nöthig haben wirst, so komme ich zu dir mitten in den Garten.Badiald Jamal kam nun jedes Jahr mit ihrer Mutter und blieb eine Zeitlang bei uns; dann kehrten sie wieder in ihre Heimath zurück. Wäre ich bei meinerMutter, o Seif Almuluk! und hätte ich dich in unserm Lande kennen gelernt, sowürde ich schon Mittel gefunden haben, sie zu überlisten und deinen Wunsch zu erfüllen.Doch jetzt bin ich fern von meinem Vaterlande und ohne Hoffnung, es jemals wiederzu erreichen; denn wüßten sie es, sie könnten mich schon von hier befreien; doch mußdie Sache dem erhabenen Gott überlaffen werden! was soll ich thun?" SeifAlmuluk sagte: „Mache dich auf, ich will mit dir entfliehen!" Sie versetzte aber:„Wo können wir hingehen? Bei Gott! wenn du auch die Strecke eines Jahres vonhier zurückgelegt hast, so wird dich dieser Verruchte doch in einem Augenblick erreichenund dich und mich umbringen." Da sagte Seif Almuluk: „So will ich mich hier
irgendwo verbergen, und wenn er an mir vorübergeht, ihn mit einem Schwerte tödten."Da antwortete Dawlet Chatun: „Du kannst ihm nicht eher etwas anhaben, bis
du seinen Geist vernichtet hast." Seif Almuluk fragte: „Und wo ist sein Geist?"
Tausend und eine Nacht. H
28