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Dreihundert und fünfzehnte Nacht.
Teif Almuluk setzte sich zu den Speisen, denn er war hungrig, und aß vondiesen Schüsseln, bis er satt war; hierauf streckte er die Hand aus und trank. Als erhinlänglich gesättigt war, setzte er sich auf den Thron neben das Mädchen. DasMädchen fragte ihn: „Wer bist du und woher kommst du? Wie heißt du und wer hatdich hierher gebracht?" Seif Almuluk sagte: „Meine Geschichte ist sehr lang." Sieversetzte: „Sage mir nur, woher du bist und was du hier thun willst?" Er erwiderte:„Erzähle auch du mir, wer dich hierher gebracht und warum du ganz allein hierwohnest?" Das Mädchen sprach: „Mein Name ist Dawlet Chatun, Tochter desKönigs von Indien, der in der Stadt Serendib wohnt und einen großen, schöne»Garten besitzt; es gibt in ganz Indien keinen schöuern mit einem so großen Fischteiche;eines Tages ging ich mit meinen Sklavinnen in diesen Garten, wir entkleideten unsund stiegen in den Teich, neckten einander und waren lustig und heiter. Da kam aufeinmal Etwas, das einer Wolke glich, über mich her, riß mich aus der Mittemeiner Sklavinnen und trug mich zwischen Himmel und Erde, wo es so zu mir sprach: