Dreihundert und dreizehnte Nacht.
willst du thun?" Er antwortete: „Wir wollen lange Bäume spalten und aus ibrenRinden Seile machen, damit die Bretter zusammenbinden und ein Floß bauen, es in'sMeer werfen und mit Früchten beladen, dann Ruder schnitzen nnd unsere Ketten mitder Art entzwei schlagen; der erhabene Gott wird uns wohl helfender ist sa überAlles mächtig; vielleicht treibt uns der Wind nach China, und wir kommen von diesertyrannischen Königin los." Die Mamelucken freuten sich über diese Worte und sagten:„Dein Rath ist gut!" Sie fingen sogleich an, Holz zu fällen und ein Floß darauszu bauen; in einem Monat war Alles fertig. Da ließen sie das Floß in's Meergleiten und beluden es mit Früchten, ohne daß Jemand etwas davon wußte. Dann nahmeiner die Art und befreite sie von ihren Ketten; jetzt bestiegen sie das Floß und brachtenvier Monate auf dem Meere zu, ohne zu wissen, wohin sie das Floß trage. Nun aberging ihnen ihr Proviant aus und sie litten bittern Hunger. Auf einmal fing dasMeer an zu schäumen und zu toben und hohe Wellen zu schlagen; ein furchtbaresKrokodil stieg aus dem Grunde des Meeres auf, ergriff einen Mamelucken undverschlang ihn. Seif Almuluk blieb jetzt nur noch mit zwei Mamelucken übrig, mitdenen er so schnell wie möglich ruderte, um sich von dem Ungeheuer zu entfernen; soruderten sie immer furchtsam fort, bis sie eines Tages auf einer Insel einen hohenBerg sahen; sie freuten sich sehr darüber, ruderten tapfer zu, und je näher siekamen, desto größer ward ihre Freude; aber auf einmal tobte das Meer wieder aufund es stieg ein Krokodil aus dessen Tiefen und verschlang die beiden Mamelucken.
Tausend und eine Nacht, n
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