Dreihundert
vierte Nacht.
Der Vezier Fares wandte sich hierauf zu den Fürsten und Großen, und sprach:„O ihr alle hier Anwesende! Ihr wißt, daß ich Vezier war schon zu der Zeit, ehenoch der König Assem regierte, und es noch in diesem Augenblicke bin, in welchem erder Regierung entsagt, um sie seinem Sohne zu übergeben. Ich will nun auch dasVezierat zu Gunsten meines SohneS Said niederlcgen; was sagt ihr dazu?" — „Niemandverdient mehr, wie dein Sohn Said, des Königs Seif Almuluk Vezier zu werden,denn sie passen ganz zusammen." Hierauf nahm der Vezier Fares den Veziersturbanvon seinem Haupte und setzte ihn auf das Haupt seines Sohnes; dann legte er dasDintenfaß des Vezierats vor seinem Sohne hin. Die Djausch riefen aus: „Gesegnet!gesegnet! Er verdient es! er verdient es!" Hierauf standen der Vezier und der KönigAssem auf, öffneten ihre Schätze und machten den Fürsten, Vezieren und Großen desReichs viele Geschenke; sie schrieben ihnen neue Firmane mit dem Zeichen des KönigsSeif Almuluk und des Veziers Said. Die Leute blieben eine Woche beisammen,dann reiste Jeder in seine Provinz zurück. Der König Assem ging aber mit seinemSohne und dem neuen Vezier in's Schloß; hier ließ er den Schatzmeister holen, auchden Siegelring, das Schwert, das Kästchen und den Bogen bringen, lauter Dinge,