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Dreihundert und dritte Nacht.
Der König befahl dann seinen Kämmerlingen, den großen Gang mitten auf derRennbahn mit Teppichen zu belegen, die Rennbahn selbst aber mit den kostbarstenStoffen auszuschmücken; auch sollten sie den großen Thron dabin bringen lassen, aufwelchem der König nur in seinen Staatskleidern zu sitzen Pflegte; dies Alles geschahsogleich. Es versammelten sich dann die Leute von allen Orten her mit besorgtem
Herzen, was wohl der König von ihnen begehren werde? Jetzt erschienen dieGesellschafter und die Leibwache des Königs und die Großen des Reichs, und riefenunter die Leute: „Im Namen Gottes! nahet euch zur Audienz!" Drauf nahten sichdie Richter, die Gutsbesitzer, die Fürsten und die Veziere, traten in den Gang undmachten, wie gewöhnlich, Jeder nach seinem Rang, dem König ihre Aufwartung. DerKönig setzte sich auf seinen Thron, die Mehrzahl der Leute aber blieb stehen, bis Alleversammelt waren. Dann befahl der König, die Tafeln aufzustellen, und sogleichwurden Tafeln, mit den auserlesensten Leckerbissen und Getränken besetzt, herangebracht.Die Versammelten aßen und tranken und beteten für den König; sodann befahl dieserseinen Begleitern, sie sollten Niemand sich entfernen lasse», bis Jeder des KönigsWorte vernommen habe. Nach einer Pause sprach der König: „Wer mich liebt, derverweile und höre meine Worte!" Alle setzten sich ruhig und priesen ihren König.
Tausend und eine NaSt. 11 .
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