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Dreihundert und zweite Nacht
ganz alter Mann bin, möchte ich die Last meiner Regierung ablegen und sie meinemSohne Seif Almuluk übergeben, denn er ist ein guter Jüngling, vollkommen in allenRittertugenden und verständig. Ich aber werde den Nest meiner Tage mit Gebetzubringen und dem Allmächtigen für seine große Gnade danken. Was sagst du dazu?"Der Vezier erwiderte: „König! was du sprichst, ist wohlgcthan, und Segen ruhe
darauf. Ich werde deinem Beispiele folgen und das Vezierat meinem Sohne Saidübergeben, der auch ein guter, kcnntnißreicher und einsichtsvoller Jüngling ist; sowerden dann zwei junge Leute beisammen seyn, denen wir rathcn werden, um sie aufdem Pfad des Guten, der Gerechtigkeit und Wohlthätigkeit zu leiten." Der König abersprach zum Vezier: „Stelle die Briefe aus; halte die Boten bereit nach allen Ländern,Provinzen, Schlössern und Festungen, die unter uns stehen; sie (die Verwalter) sollenAlle an Einem Tage auf der Rennbahn der Gerechtigkeit sich versammeln." Der Vezierging sogleich und schrieb allen Befehlshabern, Verwaltern und Schloßhanptleuten, sichnebst allen ihren Untergebenen, Groß und Klein, in einem Monat daselbst zuversammeln.
Schehersad schloß hiermit ihre Erzählung und fuhr die nächste Nacht fort: