Dreihundert
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Der König sprach dann zu dem Vezier: „Da der erhabene Gott, gepriesen sey
er! uns so gnädig war, so will ich auch allen Leuten eine Freude machen." DerVezier sagte: „Befehle nur, was du thun willst!" Da sprach der König: „Geh undlaß alle Verbrecher aus dem Gefängnisse los, befreie auch die, auf denen Schuldenlasten; wer aber von nun an noch ein Verbrechen begeht, dem lasse ich den Kopfabschlagen und ihn bestrafen, wie er es verdient. Auch will ich dem Volke die Abgabenauf drei Jahre erlassen. Sodann laß rings um die Stadt Herde mit Töpfen aufrichten,auf denen die Köche Tag und Nacht kochen sollen, und alle Leute aus der Stadt undUmgegend sollen essen und trinken und es sich wohl sepn lassen. Sodann soll dieStadt mit unzähligen Lampen beleuchtet werden und die Läden bei Nacht wie bei Tageoffen bleiben. Geh nun, Vezier! thue, was ich befohlen, sonst lasse ich dir den Kopfabschlagen!" Der Vezier ging und vollzog die Befehle des Königs. Alle Schlösserund Festungen des Landes wurden prachtvoll beleuchtet. Jeder zog seine kostbarstenKleider an und das Volk aß und trank und spielte, und ließ es sich wohl scyn. Alsnun die Zeit der Niederkunst herannahte, da ließ der König Assem alle Gelehrte undSterndeuter, die Häupter des Volks, die Schreiber u. s. w. kommen, und sie wartetennun, bis das Körnchen in die Tasse geworfen werde, denn das hatten die Sterndeuter