Druckschrift 
2 (1839)
Entstehung
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Zweihundert

achtundachtzigste Nacht.

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9tbul Hassan stand dem Chalisen so nabe und ward so sehr vor allen Andernvorgezogen, daß er neben dem Chalisen und der Frau Subeida, KascmS Tochter, zusitzen Pflegte und ihre Schatzmeisterin heirathete, welche Nashat Alfuad (Herzenslust)hieß, mit der Abul Hassan so herrlich und in Freuden lebte, bis Alles, was siebesaßen, verschweigt war. Als sie nichts mehr hatten, sagte Abul Hassan zu seinerGattin Nashat Alfuad:Ich möchte gerne gegen den Chalisen eine List gebrauchen,und wünsche, daß du ein Gleiches mit der Frau Subeida thuest, um zweihundert Dinarund zwei Stücke Seidenzeug von ihnen zu bekommen." Seine Frau sagte:Thue, was!du willst!"

NaShat Alfuad fragte dann Abul Hassan:Was willst du denn thun?" Daantwortete er:Wir wollen uns tobt stellen; wenn ich mich wie ein Todter ausstrecke,so breite ein seidnes Tuch über mich aus, lege meine» Turban auf mich, binde dieZehen meiner Füße zusammen, lege ein Messer und ein wenig Salz auf mein Herz; dannlaß deine Haare flattern und geh zu deiner Herrin Subeida, zerreiße dein Kleid, schlagedir in's Gesicht und schreie. Sie wird dich dann frage», was dir widerfahren? Duantwortest dann: Mögest du lang leben! Abul Hassan ist todt! Sie wird dann >über mich trauern und weinen und ihrer Schatzmeisteriu befehlen, dir hundert Dinarund ein Stück Seidenzeug zu geben, zu dir aber sagen: Gehe und besorge die Anstalten