'WM.. « i!!!!in../7
M. '^M
ZMxU
MM
«
Iweihundert und ^lebenundstebenzigste Nacht.
Äbul Hassan ging dann nach dem Orte, wo er die andere Hälfte seinesVermögens aufbewahrt hatte, und lebte davon. Er schwur, mit keinem seiner früher«Freunde mehr zusammen zu kommen, sondern sich jede Nacht eine andere Gesellschaft zuwählen und sie des Morgens wieder zu verlassen. Er setzte sich deßhalb jeden Abendauf die Brücke, sprach jede» Fremden an, den er vorüber gehen sah, führte ihn in seinHaus und brachte die Nacht in dessen Gesellschaft zu; des Morgens ließ er ihn gehen,ohne sich weiter nach ihm umzusehen. Als er eines Abends nach seiner Gewohnheitwieder ans der Brücke saß, kamen der Chalif und Masrur, das Schwert seiner Rache,vorüber, verkleidet, wie es der großmächtige Beherrscher häufig zu thun pflegte. AlsAbul sie sah, ging er auf sie zu, ohne sie zu kennen, und sprach, wie folgt, zu ihnen:„Wollt ihr wohl mit mir in meine Wohnung gehen und essen und trinken, wasdieselbe bietet, nämlich doppeltes Brod (so übereinander gebacken), gekochtes Fleisch undklaren Wein?" Der Chalif wollte nicht einwilligen, aber Ab ul Hassan beschwor ihnbei Gott, er möge doch sein Gast scpn und seine Hoffnung nicht täuschen, und drang so