Zweihundert und liebenzigste Nacht. Hl)
ich einige Tage darauf den Greis geschickt zu führen wußte. Dort nahm ich den Kürbis,trank daraus und fand einen ganz ausgezeichneten Wein, der mich auf einige Zeit allemeine Leiden vergessen machte und mir wieder Kraft gab. Ich wurde dadurch soerheitert, daß ich im Gehen Sprünge machte und zu singen anfing.
Als der Greis die Wirkung merkte, die das Getränk auf mich gemacht hatte,und ich sein Gewicht weniger zu empfinden schien, gab er mir zu verstehen, daß er auchdavon trinken wolle; ich reichte ihm daher den Kürbis hin, den er ergriff und, da ihmdas Getränke sehr mundete, bis auf den letzten Tropfen leerte. Es war genug darinenthalten, um ihn zu berauschen; diese Wirkung blieb auch nicht aus und er fing baldan zu singen und auf meinen Schultern sich vor Lust zu schütteln. Die Stöße, die ermir gab, erschütterten sedoch seinen Magen so, daß er sich erbrechen mußte. Nach undnach gaben auch seine Schenkel nach, was ich schnell zu benützen entschlossen war.Blitzschnell warf ich ihn zur Erde, wo er, ohne sich zu rühren, liegen blieb und ich ihnmit einem großen Steine todtschlug.
KM
Groß war meine Freude, als ich auf diese Weise von dem schändlichen Alten befreitwar. Ich ging schnell auf die Meeresküste zu, wo ich Schiffslcute fand, die so ebenan's Land gekommen waren, um Wasser einzunchmen und Erfrischungen zu suchen. Sicwaren sehr erstaunt, mich zu sehen, und noch mehr, als sie meine Geschichte hörten.