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Sweihundert und neunundsünfzigste Nacht
Aer Capitän neigte nachdenkend seinen Kopf und schwieg, dann sagte er: „Es gibtkeinen Schutz und keine Macht, außer bei Gott, dem Erhabenen. Es ist keine Redlichkeitund kein Glauben mehr unter den Menschen." Ich fragte ihn, warum er dies sage?und er antwortete: „Weil du mich den Namen Sindbads nennen hörtest, und ich dirschon seine ganze Geschichte erzählt habe, gibst du dich für ihn aus, um dich dieserLadung zu bemächtigen. Bei Gott! das ist eine Sünde; denn ich und Alle, die mitauf dem Schiffe waren, sahen ihn mit eigenen Augen ertrinken." Ich sagte ihm: „OCapitän! höre meine Erzählung und merke wohl auf! denn Lüge ist nur Sache derHeuchler." Dann erzählte ich ihm Alles, was mich anging und wie ich entkommenwar; ich erinnerte ihn auch an das, was zwischen mir und ihm auf dem Schiffevorgefallen war, ebe wir zur Insel kamen, und an verschiedene Zeichen zwischen uns,von dem Tage an, wo wir von Bassora abreisten. Als er von wir diese Zeichenvernahm und meine Sache ihm klar ward, überzeugte er sich, daß ich wirklich Sindbadsep, und benachrichtigte davon Alle, die auf dem Schiffe waren; sie versammelten sichum mich, grüßten mich, erkannten mich und glaubten mir, so daß nun auch derCapitän von meiner Aufrichtigkeit überzeugt ward. Ich erzählte den Kaufleuten Alles,was ich gelitten und gesehen, und wie ich gerettet worden, und sie waren sehr erstauntdarüber. Der Capitän übergab mir dann Alles, was mir gehörte. Ich öffnete sogleich