Druckschrift 
2 (1839)
Entstehung
Seite
43
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Zweihundert und sechsu»df»»fziste Rächt.

mit dem erfrischenden Dufte deS Nosenwassers die ganze Umgebung dnrchbalsamte.Außerdem hörte er aus dem Innern des Hauses muntere Vogclstimmen von Tauben undNachtigallen, Töne der Laute und Harfe, und entzückenden Gesang von Mädchen. Er sahdurch die Säulenhalle in das Haus hinein und erblickte viele Diener und Sklaven, diehin und her eilten und aus goldenen Schüsseln und krpstallcncn Platten die feinstenSpeisen und Gewürze vorübertrugen, wie man es gewöhnlich nur bei Königen undSultanen findet. Süßer, verlockender noch als der Duft des Näuchcrwcrks und Roscnwasscrsstieg ihm der Geruch dieser Speisen in die Nase, er sog ihn in langen Zügen ein, drücktedie Augen zu und überließ sich den reizenden Vorstellungen seiner Phantasie. Nachkurzer Weile aber weckte ihn sein leerer Magen aus diesen angenehmen Träumen underinnerte ihn daran, daß er noch viele Hitze und Anstrengung ertragen müsse, um nurmit trocknen, schlechten Brode seinen Hunger stillen zu können. Traurig hob er seinAuge zum Himmel empor und sagte:

In diesem Augenblicke sah Schchcrsad, daß es schon Tag werde. Sie unterbrachdaher ihre Erzählung und setzte sie erst in der nächsten Nacht folgendermaßen fort: