Druckschrift 
2 (1839)
Entstehung
Seite
38
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Zweihundert und sünfundsünfzrgjle Auch!.

stieg nun so dick empor, daß man den Prinzen nicht mehr erblicken konnte, selbstwenn der König und seine Offiziere und Diener auf ihn statt aus die Rauchpfannegesehen hätten; und dies war der Augenblick, auf welchen der Prinz gewartet hatte;er drehte sogleich den Wirbel und das Pferd erhob sich mit ihm und der Prinzessin wieein Vogel; zu gleicher Zeit rief der Prinz mit lauter Stimme, daß es Jedermannhören konnte:König von China! Wenn du ein andermal Mädchen aus königlichem

Gebliite findest, so ehre das Gastrecht besser und versuche nicht, sie ohne ihre und ihrerVerwandten Einwilligung zu heirathen!" Bei diesen Worten blickte der König vonChina in die Höhe, und er und alle Umstehende sahen den Prinzen mit der Prinzessinim Arme und sie zärtlich küssend den Wolken zuschweben. Im ersten Augenblicke warJedermann so betroffen über diese unerhörte Erscheinung, daß Niemand daran dachte,ihnen einen Pfeil nachzusenden, und als der König, von seiner Erstarrung zu sichgekommen, voll Wnth den Befehl dazu gab, war es zu spät und der Prinz bereitsihren Blicken beinahe gänzlich entschwunden. Verwirrung und Angst bemächtigte sichaller Umstehenden und sie riefen aus:O Herr und König! was ist da zu thun, das

ist ein Teufel oder ein böser Geist!" Der König aber, der noch in die Luft starrte,als schon längst jede Spur von dem Pferde verschwunden war, schrie Plötzlich laut aufund fiel in Ohnmacht. Als er wieder ^zu sich kam, konnte er es immer noch nichtbegreifen und sein Erstaunen über dieses Wunder war eben so groß, als seine Wnthüber den Verlust der Prinzessin, die er heute noch als Gemahlin zu umarmen gehoffthatte. Nachdem er sich nach und nach wieder etwas gefaßt hatte, sagte er:Es gibt