Zweihundert und zwciunddrcißigstc Nacht.
Als die Prinzessin geendigt hatte, stand Marsawan voll Verwunderung undErstaunen eine Zeit lang mit niedergeschlagenen Augen, ohne ein Wort zu sagen.Endlich erhob er den Kopf und sprach: „Meine Schwester, ich kann nicht daran zweifeln,daß sich Alles so verhält, wie du gesagt hast. Auch habe ich Grund zu der Hoffnung,dir die Genugthuung zu verschaffen, welche du verlangst. Ich bitte dich nur, den Muthnicht sinken zu lassen und noch eine Weile Geduld zu tragen, bis ich einige Länderdurchreist habe, in welchen ich noch nicht gewesen bin. Sobald ich zuriickkehre, darfstdu versichert seyn, daß eine glückliche Veränderung in deinem Schicksal eintreten wird."
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Nach diesen Worten nahm Marsawan Abschied von der Prinzessin, und beiseinem Weggehen hörte er sie noch folgende Verse sagen:
„Die Sehnsucht malt dein Bild in meinem Herzen, obgleich es schon langeist, daß wir uns besuchten.
„Die Hoffnung dringt dich mir nahe, gleich einem Blitz, der in die Augendringt und verschwindet.
„O, zögere nicht länger! Du bist das Licht meiner Augen: solange dudich entfernt hältst, bleibt Alles dunkel um mich her.
„Freut dich die Trennung von mir, so freue ich mich mit deiner Freude.
„Scy stille, mein Herz, »nd enthalte dich, ihm Vorwürfe zu machen: dennan dem Tage, wo wir uns finden, müßtest du dich selbst darüber anklagen.
„Klagt er ja doch mich auch nicht an, »nd doch verstehen sich unsere Herzen."
Tauscnd »nd eine Nacht, k
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