Druckschrift 
1 (1838)
Entstehung
Seite
720
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Zweihundert und fünfzehnte Aacht.

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aber bestätigte sich mir auf Einmal Alles, was ich vorher als unverbürgte Sagevernommen hatte, und der Umstand, daß Nureddin diese Sklavin verkaufe» ließ,brachte genügenden Zusammenhang in die ganze Geschichte. Ich ließ ihn daher kommen,! in der Absicht, mit ihm wegen der Sklavin zu handeln und ihn bei dieser Gelegenheitauf die schonendste Weise auf bessere Wege zu bringen und seiner bcmitleidenswerthe»Lage zu entreißen. Ohne ihm sonach die Vervortheilung oder vielmehr die Treulosigkeitseines Vaters gegen dich vorzuhalten, noch auch nur im Geringsten auf seine eigeneLebensweise und Lage anzuspielen, sagte ich zu ihm auf die höflichste Weise von derWelt: Nureddin, die Kaufleute haben, wie ich höre, auf deine Sklavin ein Angebot^ von viertausend Dinar gesetzt. Ich zweifle nicht, daß sie einander überbieten und dieselbe

zu einem weit höheren Preise hinaufcreiben werden; aber folge meinem Rathe, überlaß

^ sie mir für die viertausend Dinar; ich will sie kaufen, um dem König, unfern, Herrnund Meister, ein Geschenk damit zu machen, dem ich dich bei dieser Gelegenheit bestensempfehlen werde. Dies wird dir unendlich mehr Vorthcil bringen, als das, was dir, die Kaufleute weiter geben könnten. Du wirst mir gestehen, mein Herr! daß ich nicht^ ehrlicher und schonender mit Nureddin verfahre» konnte. Anstatt mir aber zu

antworten und Höflichkeit mit Höflichkeit zu vergelten, blickte mir der Unverschämte stolz

i in's Gesicht."

b.'