Druckschrift 
1 (1838)
Entstehung
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I

!

Iweihnndert und fünfzehnte Nacht.

Schehersad erzählte weiter:Hieher, du Unverschämte!" sprach Nur cd din zu^ der Sklavin, laut genug, um von sämmtlichen Anwesenden verstanden zu werden,

^komm' mit mir, wo du hingehörst! Deine boshaften Launen hatten mich zwar dahin! gebracht, daß ich schwor, dich auf den Markt zu führen; allein verkaufen will ich dich jdarum doch nicht. Ich brauche dich noch, und wenn du mich wieder ärgerst, so weißt du !nun, was dir bevorsteht. Aufgeschobcn ist nicht aufgehoben. Aber jetzt Hab' ich kein Geld !nöthig, und es ist Zeit, zu diesem Acußcrften zu schreiten, wenn mir nichts Anderes!mehr übrig bleibt." ^

, Der Vezier Muin gerieth über diese Handlung Nureddins in beftigen Zorn. !^Elender Wüstling!" rief er aus,willst du mir cinbilden, daß dir noch etwas Anderes j! zu verkaufen übrig bleibt, als deine Sklavin? Hast du nicht all dein Hauögeräthe j

! schon zu Gelde gemacht, um dein armseliges Leben zu fristen?" Zugleich spornte er sein j

^ Pferd gerade auf ihn zu, um ihm die schöne Perserin mit Gewalt zu entreißen, j

Nureddin, im höchsten Grad erbittert durch den Schimpf, welchen der Vezier ihm zauf offenem Markte anthat, ließ Anis Aldjaliö los, indem er sie auf ihn warten jhieß, ergriff das Pferd beim Zaume, zerrte es drei oder vier Schritte zurück, und sprach!i dann zu dem Vezier:Graubärtiger Schurke! ich würde dir auf der Stelle die schwarze