Druckschrift 
1 (1838)
Entstehung
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Lweihun-ert und vierzehnte Nacht.

Schehersad fuhr fort: Hadschi Hassan also sprach zu den Kaufleute» mitfröhlichem Gesicht und lustigen Gcberden:Ihr hochmögende Herren und Männer vongroßen Reichthümern! Nicht Alles, was rund, ist drum eine Nuß, noch Alles, waslang, ist eine Banane; Alles, was roth, ist noch kein Fleisch, und nicht alle Eier sindfrisch. Damit will ich sagen, liebe Herren: ihr habt in eurem Veben wohl mancheSklavin gesehen und gekauft; aber eure Erfahrung in allen Ehren gewiß istnoch Keinem von euch je auch nur eine einzige vorgekommen, welche mit der verglichenwerden könnte, die ich euch jetzt anbiete. Es ist die Perle von allen Sklavinnen derWelt! Nun, ihr dürft mich nicht so ungläubig ansehen. Kennet ihr den Hassannicht? Aber meine Worte sollen nichts gelten; überzeuget euch mit euren eigenen Auge».Kommet und folget mir: ich will sie euch zeigen. Ihr selber sollt mir bestimmen, zuwelchem Preise ich sie zuerst ausrufen soll."

Die Kaufleute folgten Hadschi Hassan, der ihnen die Thüre des Gemachsöffnete, worin die schöne Perserin war. Sic betrachteten sie mit Bewunderung, undnachdem sie ihre Prüfung vollendet hauen, kamen sie sämmtlich darin überein, daß dasAusgebot nicht geringer als 4000 Dinar sepn könne.

Nachdem sie diese ihre einstimmige Meinung abgegeben hatten, verließen sie das lZimmer, und Hadschi Hassan, der mit ihnen herauöging, schloß die Thüre wieder.