! 708 Zweihundert und dreizehnte Rocht.
habe, einer schmählichen Armuth zu entgehen. So entschloß er sich denn in einemAugenblicke iibermanncnder Verzweiflung, das vorgeschlagene Mittel zu ergreifen, undführte seine geliebte Anis Aldjalis mit unaussprechlichem Schmerze auf den Markt,wo die Sklavinnen verkauft wurden.
Thränen rollten über seine Wangen, so zahlreich, als die Tropfen des Regens,und solange sie unterwegs waren, vermochte er nicht das Auge zu ihr zu erheben oderin Worten seiner beklommenen Brust Luft zu machen.
Als sie aber nun auf dem Platze angekommen waren, sah er sie mit einem Blickvoll Kummer und Liebe an und sprach folgende Verse zu ihr:
»Noch einmal, che du dich trennest, beglücke mich mit einem Blick von dir,um mein Herz zu stärken, welches die Trennung von dir dem Tode nahe bringt.
»Doch, sollte dies zu sehr dich schmerzen, so unterlaß es: gern will ichsterben vor Licbesgram, kann ich dadurch dir diesen Schmerz ersparen."
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