Iw ci hundert »nd elfte Nacht.
andern in den Besitz dieses oder jenes seiner Freunde über; bald waren die Bäder,bald auch die öffentlichen Gasthcrbergcn, die ihm gehört und große Einkünfte!abgcworfcn hatten, nicht mehr sein: denn man durste sie ihm nur preisen undanrühmen, wenn sein Herz guter Dinge war, und sogleich glaubte er es der Ehre undFreundschaft schuldig zu sehn, dem Lobcr ein Geschenk damit zu machen. I
Anis Aldjalis ergriff jede schickliche Gelegenheit, ihm Vorstellungen zu machen lund zu zeigen, welchen Schaden er sich thue und wohin eine so unmäßige Verschwendung iendlich führen müsse. So sehr sie ihn liebte, und so sehr sie alles Unangenehme vonihm zu entfernen bemüht war, so ließ sie doch nicht ab, ihn liebreich zu warnen, undum ihn auf bessere Entschlüsse zu bringen, sang sie ihm eines Tages folgende Strophenaus einem Liede vor:
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„Wenn deine Tage schön sind, so bist du fröhlichen Mutbes und furchtestnicht das Böse, womit das Geschick dich bedroht.
„Wenn deine Nächte ruhig sind, so lassest du dich täusche»; aber bedenke,daß in der heitersten Nacht oft Plötzlich Sturm und Gewitter entsteht!"
Aber Nureddin, anstatt aus die wohlgemeinten Ermahnungen seiner geliebtenAnis Aldjalis zu hören, dachte nur auf neue Vergnügungen und fuhr in seinerVerblendung fort, zu verschenken und zu vergeuden, was er noch übrig hatte. Seine
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