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1 (1838)
Entstehung
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679
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Zweihundert und achte Macht. 679

ist ein Betrüger; er hat dich getäuscht, und unmöglich hat ihm sein Vater dies Geschenkgemacht, wie er dir gesagt hat. Ach, der Unglückliche! und wie unglücklich bin ich, undwieviel mehr noch ist es sein Vater durch die traurigen Folgen, welche er fürchtenmuß, und wir mit ihm fürchten müssen! Weder meine Thränen, noch meine Bittenwerden im Stande seyn, ihn zu erweichen und seine Verzeihung zu erflehen. Weh' mir,Nureddin ist verloren! denn sein Vater wird ihn seinem gerechten Zorn aufopfern,sobald er die Gewalthat erfährt, welche er gegen dich verübt hat. Und abermals weh'mir! denn auch dich werde ich verlieren. Badhladdins Grimm wird das Werkzeug! der Gewaltthat nicht verschonen, welche sein Ansehen auf's Spiel setzt und seinen Plani zerstört."

Nach diesen Worten fing die Gemahlin des Veziers an bitterlich zu weinen, undihre Sklavinnen weinten sämmtlich mit und zerschlugen sich Brust und Angesicht: dennsie fürchteten sich sehr vor dem Zorne des Veziers, der gewiß seinem Sohne den Kopfabschlagen lassen werde.

Während sie so jammerten, kam Badhladdin nach Hause und war sehr erstaunt,seine Frau und die Sklavinnen in Thränen und die schöne Perserin so niedergeschlagenzu finden. Er sah sie Alle der Reihe nach mit forschenden Blicken an und fragte sie:Wehe euch! was hat sich zugetragen?" Anstatt ihm aber zu antworten, verdoppeltenseine Gemahlin und die Sklavinnen ihr Geschrei und ihre Thränen, und Niemandwagte ihm das Vorgefallene zu erzählen.

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