Druckschrift 
1 (1838)
Entstehung
Seite
643
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Kweil, »ndertlle Nacht, 64!!

dies Wenige als einen schwachen Beweis meiner nie ersterbenden Freundschaft undDankbarkeit!" Der Juwelier, beschämt durch eine so edle Freigebigkeit, weigerte sichanfänglich, die prachtvollen Geschenke anzunchmen, indem er Ali wiederholte, daß ervon Scheins Unnahars Großmuth bereits mehr erhalten habe, als sei» Verlustbetrage; als aber dessenungeachtet Ali sich nicht abweisen ließ und der Juwelier durchlängeres Weigern seines hohen Freundes Zorn zu reizen fürchten mußte, so entschloß ersich, die prachtvollen Geschenke anzunehmen. Er stammelte mit gerührtem Herzen seinenDank und sagte:Mein einziges Bestreben scy fortan, dir zu gefallen, verfüge

daher ganz über mich und das Meinige; aus Liebe zu dir werde ich mich vor keinerGefahr scheuen!" Er blieb hierauf noch den ganzen Tag und die folgende Nacht beiAli; denn auf diesen hatte die Erzählung von Scheins Unnahars Leiden mit neuerErschütterung gewirkt. Er fürchtete daher mit Recht neue Anfälle als Folge seinesleidenden Gemüibs.