Druckschrift 
1 (1838)
Entstehung
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Hundert

- rcinn - neunigste Nacht.

Schehersad erzählte weiter: SchemSUnnahar fuhr in ihrer Rede zum Juwelierfolgendermaßen fort:Ohne Vertrauen gewonnen zu haben, entdeckt man Niemand einGehcimniß, man verläßt sich auf Niemand, von dessen Tüchtigkeit man nicht überzeugtist; man erwartet Hülfe nur von einem wackern Manne, so wie man nur nach einerMenge von guten Handlungen und aufrichtigen Gesinnungen Dank erwarten kann.Nun ist dir Alles klar, der Schleier ist aufgehoben vor deinem Angesichte: mehr brauchtes nicht bei deinen männlichen und milden Gesinnungen. Mir aber bleibt nichts übrigals der Tod und dieses Mädchen; dir ist bekannt, welchen schönen Weg diese wandeltund wie hoch sie bei mir in Gunst steht. Sie bewahrt mein Geheimniß, sie leitet meineAngelegenheiten; traue ihr in Allem, was sie sagt und wozu sie dich bereden will; dukannst ruhig und furchtlos seyn, sie wird dich nirgends hinführen, ohne vorher Allesgesichert zu haben. Sie wird dir Nachricht von mir bringen und unsere Vermittlerinseyn." Schems Unnahar erhob sich dann, obwohl sie vor Schwäche kaum stehenkonnte. Der Juwelier begleitete sie bis an die Hausthüre, hier blieb er, ganz entzückt