Druckschrift 
1 (1838)
Entstehung
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Hundert und nennundachtzigste Nacht.

Schehersad erzählte weiter: Nach diesem Gespräche zwischen dem Specercihändler^ Hassan und seinem Freunde, dem Juwelier, ging dieser wieder seinem Geschäfte nach.

^ Als er nach vier Tagen wieder in Hassans Laden gehen wollte, fand er ihn geschlossen;der Juwelier suchte danu die Wohnung Ali's auf, und sagte zu einem von dessen Dienern:Melde mich bei deinem Herrn!" Ali ließ ihn vor sich, und der Juwelier fand ihnauf einem Kissen liegen; als er ihn sah, sprang er auf und kam ihm freundlich entgegen.? Der Juwelier entschuldigte sich, ihn nicht früher besucht zu haben; Ali dankte ihm herzlichund fragte ihn dann, ob ihm vielleicht etwas Wichtiges zugestoßen? Da sagte derJuwelier:Wisse! zwischen mir und Hassan herrscht seit langer Zeit nicht nur dieengste Geschäftsverbindung, sondern auch die innigste Freundschaft. Ich liebte ihn sehr,! vertraute ihm alle meine Geheimnisse, und wußte, daß er mir nicht nachtheilig seynwürde; ebenso waren seine Geheimnisse bei mir sicher. Nun hatte ich einige Tage viel^ mit meinen Gesellschaftern zu verkehren, so daß ich Hassan nicht sehen konnte. Alsich meiner Gewohnheit nach ihn wieder besuchen wollte, fand ich seinen Laden geschlossen,und einer seiner Nachbarn sagte mir, er scy in Geschäften nach Basra gereist, die erpersönlich besorgen müsse; ich konnte aber mit dieser Antwort nicht zufrieden seyn. Daich weiß, daß es keine vertrautere Freunde gibt als euch Beide, so dachte ich, daß ichbei dir, seinem Freunde, genau und ausführlich die Wahrheit vernehmen werde; ich