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1 (1838)
Entstehung
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und

M 4

Hundert

N^ütz

sechsund achtzigste Nacht.

Schehersad erzählte weiter: Als sie zu Ali's Hause kamen, trat Hassan

hinein und ließ die Sklavin außen stehen. Als Ali ihn sah, fragte er, was es Neues

gebe? Hassan antwortete:Gutes. Die Sklavin deines Freundes ist draußen;ihr Herr hat sie mit einem Briefchen zu dir geschickt, worin er seine Sehnsucht nachdir ausdriickt und sich entschuldigt, daß er dich noch nicht besucht habe; wenn du es ihrerlaubst, so wird sie vor dir erscheinen." Er winkte ihm dabei mit dem Auge, undAli sagte:Gut, sie komme!" Als er das Mädchen sah, erkannte er sie, sein Herzpochte und freute sich, als sie zu ihm trat. Er fragte sie dann, ihr zunickcnd:Wiebefindet sich dein Herr? Gott schenke ihm Gesundheit!" Sie nahm ihr Briefchenheraus und gab es ihm; er küßte es, ehe er es las, reichte es dann Hassan, denn

seine Hand war so schwach, daß er sie kaum ausstrecken konnte. Hassan öffnete das

Briefchen und las darin folgende Verse:

Was ich meinem Boten gesagt, wird dir meinen Zustand beschreiben. !

Begnüge dich mit dem, was er dir hinterbringt, statt mich zu sehen. Du hast ^

ein Herz verlassen, das vor Sehnsucht und Liebcsqual vergeht, und ein Auge, ^

dem nur das Wachen wohl thut. Sey geduldig im Unglück; Niemand kann die !

Fügungen des Schicksals von sich abwehren. Sep frohen Mnthcs: denn bist duauch meinem Auge fern, wirst du doch nie auö meinem Herzen weichen."