596 Hundert und fünfunduchtzigste Nacht.
die ganze Nacht bei ihr. Am Morgen kam sie erst wieder zu sich; da ließ der Fürstder Gläubigen Aerzte rufen und befahl ihnen, sie zu Pflegen, und merkte vor Liebe nicht,was ihr eigentlich fehle. Er blieb bei ihr, bis er sie wieder für gestärkter hielt; undkehrte dann mit beunruhigten: Herzen wegen ihrer Krankheit in seinen Palast zurück,ließ aber viele Diener bei ihr. Sie war jedoch kaum allein, so befahl sie mir, zu dirzu gehen, um mich nach meinem Herrn Ali, Sohn des Bekar, zu erkundigen."
Als Hassan die Rede der Sklavin hörte, sagte er ihr: „Ich habe dir schon erzählt,wie cs ihm geht; grüße sie also, bemühe dich, sie zu überreden, ihren Zustand zu verbergen;ich aber werde Ali von Allem, was du mir gesagt, benachrichtigen." Sie dankteAbvl Hassan, sagte ihm Lebewohl und ging. Hassan verbrachte den Restdes Tages mit Kaufen und Verkaufen; ging dann zu Ali und fand ihn noch,wie er ihn verlassen hatte; er starrte ihn an, hieß ihn willkommen, undsagte: „Mein Herr! ich habe dir so schwere Mühe gemacht, daß ich sie dir wohlerleichtern mochte; mein ganzes Leben bis zu meiner letzten Stunde ist dir dafürverpfändet." Hassan antwortete ihm: „Genug davon; könnte ich mein Leben fürdas deinige hingeben, ich würde es gerne thun, und wäre es mir möglich, dich mitmeinem Auge zu retten, ich würde es nicht schonen." Hassan erzählte ihm dann, daßdas Mädchen gekommen, und was sie ihm Alles, berichtet. Dies that Ali sehr weh;er jammerte, klagte und weinte, und sagte: „Was läßt sich da thun bei einer so
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