Druckschrift 
1 (1838)
Entstehung
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Hundert und dreiundachtzigste Nacht.

Schehersad erzählte weiter: Als sie über den Strom gesetzt und an's Land

gestiegen waren, sagte die Sklavin zu den Andern:Ich kann nicht länger mit euchgehen und muß euch jetzt verlassen." Ali ward also Hassan allein überlassen, jenerwar noch so schwach, daß er sich kaum bewegen konnte. Ali wiederholte immer:Wirwerden verderben, wir sind hier nicht sicher vor den Vorüberwandelnden, welche unsbemerken werden." Er peinigte mit solchen Vorwürfen noch lange den Specereihändler;endlich ermannte sich Ali, doch gelang es ihm kaum, weiter zu schreiten. Hassanhatte aber in. jener Gegend mehrere Freunde; zu einem von diesen, dem er vertrauenkonnte und bei dem er sich sicher fühlte, lenkte er seine Schritte. Er klopfte au einerThüre, der Herr des Hauses erschien sogleich und freute sich, wie er Hassan erkannte.Er brachte die Beiden in seine Wohnung, und als sie auf den Polstern ruhten,fragte er sie, woher sie in so später Stunde kämen. Hassan antwortete:Ich hattemit Jemanden ein Geschäft, von dem ich gehört hatte, daß er nach meinem Vermögenlüstern wäre. Da ich in der Nacht zu ihm gehen mußte, nahm ich diesen Herrn erdeutete dabei auf Ali mit mir, aus Furcht vor Ueberlistung. Da wurde diesemHerrn unwohl, und ich wußte im Augenblick nicht wohin mit ihm; wir nahmen daherunfern Weg zu dir, um uns bei dir zu erholen." Der Mann erzeigte ihnen hieraufalle Ehre und ließ sie trefflich bedienen. Sie blieben die ganze Nacht bei ihm. Alsder Morgen anbrach, verließen sie das gastliche Haus und gingen an den Fluß;sie mictheten ein Boot, um über den Strom zu setzen und sich nach Hause zu begeben.Ali folgte Hassan in sein Haus; hier warf ihn Liebe, Verdruß und Mattigkeit darnieder.Nach einer guten Weile erwachte er; inzwischen ließ Hassan das Haus in Ordnung