Hundert und achtziger Nacht. 58l
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der Mädchen und sagte: „Ich werde zu diesem Becher singen; es ist das Wenigste/
was ich für dich thun kann." Sie sang dann folgende Verse:
»Die wunderbaren Thräncn werden von feinen Wangen verscheucht/ denndas Feuer der Liebe brennt in seiner Brust. Wenn die Freunde nahe sind/ weinter ans Furcht vor ihrer Entfernung/ so daß Thräncn fließen/ sie mögen naheoder fern scpn."
Die zwei Liebenden schwebten in Entzücken. Sie sang mit so vieler Kunst und mitsolch himmlischer Stimme/ daß es Ali schien, ihre Stimme habe den Vögeln ihre Flügelgeraubt, so schön harmonirte ihr Gesang mit ihrem Spiele. Als sie so eine Weile beisammen