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Hundert
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zw ei und sechzigste Nacht.
Der Barbier erzählte weiter: „Wisse," sagte die Alte zu meinem Bruder: „esbleibt nur noch eine Sache zu thun übrig. Es ist nämlich meiner GebieterinGewohnheit, daß, wenn sie berauscht ist, sie sich nur nach langem Sträuben derUmarmung des Geliebten überläßt." Mein Bruder glaubte dieses, und als er siehalbentkleidet von einem Zimmer nach dem andern entfliehen sah, lief er ihr, nachdemer sich völlig entblößt hatte, immer nach; seine Leidenschaft entflammte sich mehr undmehr. Die Dame zog sich nach einem dunkeln Orte zurück; er folgte ihr auch dahin,aber plötzlich trat er auf einen schwachen dünnen Boden, fiel durch und befandsich auf einmal mitten aus dem Ledermarkt, wo man Häute ausrief, kaufte undverkaufte.
„Als die Leute ihn in diesem Zustande sahen, entblößt mit geschornem Barte undrothgefärbten Augenbrauen, schrien sie ihm nach, schlugen ihn mit den Händen undmit dem Leder, bis er in Ohnmacht fiel, dann luden sie ihn aus einen Esel. AmStadtthore begegneten sie dem Stadtvorsteher, welcher fragte, was das wäre? Mausagte ihm: „Dieser Mann ist so in diesem Zustande aus dem Hause des Vesirs
gefallen."