Druckschrift 
1 (1838)
Entstehung
Seite
526
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536 Hundert und einnndsechzililte Auch!.

aber ausharrt, erlangt sein Ziel." Mein Bruder antwortete:O meine Gebieterin! ichbin dein Sklave." Sie befahl dann andern Sklavinnen, ihm etwas vorzusingen, und siethaten es. Sic rief dann einer Sklavin und sagte ihr:Nimm hier die Freude meinerAugen wohl in Acht, thu' ihm, wie ich dir befohlen, und bring' mir ihn dann sogleichwieder." Mein Bruder entfernte sich mit ihr, ohne zu wissen, was mit ihm geschehensolle. Da fragte mein Bruder die Alte, die vor ihm stand, was diese Sklavin mitihm thun wolle? Die Alte antwortete:Nichts Böses: sie will deine Augenbrauenfärben und deinen Schnurrbart abschneiden." Mein Bruder sagte:Was das Färben derAugenbrauen betrifft, die kann man wieder waschen, aber den Schnurrbart abschneiden,das bleibt häßlich." Die Alte antwortete:Hüte dich wohl, der Dame zu widersprechen,denn schon ist sie in dich verliebt." Mein Bruder ließ sich also die Augenbrauen färben undden Schnurrbart abschneiden. Die Sklavin ging dann zur Herrin, welche sagte:Nunbleibt nur noch eine Arbeit, ihm nämlich seinen Bart abzurasiren, daß er ganz glatt wird."Die Sklavin kam dann wieder und rasirte ihm den Bart ab. Hierauf sagte die Alte:

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Freue dich! denn sie hat dies Alles nur aus heftiger Liebe zu dir gethan. Habe noch >ein wenig Geduld, so erreichst du dein Ziel." Mein Bruder ertrug Alles und ging