Hundert »nd sechzigste Nacht. 523
dagegen, wenn ich dich an einen schönen Ort bringe? Du darfst aber nicht viel reden!"Dann fuhr sie fort: „Was sagst du wohl zu einem schönen Hause, zu einem Garten
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mit Wasser und Früchten und klarem Wein und einem Gesichte, hübsch wie der Mond,das du küssen darfst?" Als mein Bruder dies hörte, fragte er: „Und dies Allesist auf der Welt?" Sie antwortete: „Ja, und zwar für dich, wenn du klug bist,nichts Heber-flüssiges redest und hübsch schweigst." Mein Bruder sagte: „Ganz gut!"und folgte der Alten, sehr begierig nach dem, wovon sie ihm gesagt. Die Alte sagtedann meinem Bruder: „Die Dame, zu der ich gehe, liebt den Gehorsam, und verabscheutjeden Widerspruch." Da sagte mein Bruder: „Ich werde ihr in nichts widersprechen."Er folgte dann der Alten, und sie brachte ihn in ein großes Haus, wo viele Diener-Waren. Als diese ihn sahen, fragten sie ihn: „Was thust du hier?" Die Alte sagteihnen: „Laßt ihn hinein, er ist ein Künstler, und wir brauchen ihn." Mein Bruderging dann in einen großen Hof, in dessen Mitte ein Garten war, so schön, als ernie einen gesehen; sie ließ meinen Bruder auf eine schöne Bank sitzen. Es dauerteaber nicht lange, da hörte er einen großen Lärmen, und siehe da, es kamen