Hundert und e i n u »d v i e r z i g >1 c Nacht. T77
gereichen;" und winkte sogleich dem Kaufmann, der den Schmuck mir wcggenommen,und sagte: „Du mußt ihn für die abgehaucne Hand entschädigen, oder ich lasse dichprügeln, bis keine Haut mehr an dir -bleibt!" Er rief dann den Leuten, die vor ihmstanden, zu, und sie ergriffen den Kaufmann und gingen mit ihm fort. Als ich nunallein beim Befehlshaber geblieben, sagte er: „Mein Sohn! sag' mir die Wahrheit!erzähle mir, wie es mit diesem Schmuck gegangen, lüge aber nicht! nur die Wahrheitkann dich retten." Ich antwortete ihm: „Bei Gott! es war gleich meine Absicht, dirAlles zu erzählen." Hierauf erzählte ich ihm die ganze Geschichte des Mädchens; wiesie mir noch ein Mädchen mit diesem Schmuck gebracht, wie sie dann eifersüchtig gewordeni und sie in der Nacht geschlachtet habe und davon gegangen sey, und ich nicht wisse, wersie war. Ich sagte ihm die reine Wahrheit. Als er dies hörte, schüttelte er den Kopf,fing an zu weinen und schlug die Hände übereinander und sagte: „Ich gehöre Gottan und nehme zu ihm meine Zuflucht." Dann wandte er sich mir zu und sagte:„Mein Sohn, ich will dir die ganze Sache klar machen."
Schehcrsad bemerkte den Tag und schwieg; in der folgenden Nacht fuhr sie forr: