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1 (1838)
Entstehung
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Hundert und vierzigste Nacht. 473

ihnen noch drei Jahre in Kahira, bis ich gar nichts mehr übrig hatte. Ich hatte bisherjedes Jahr mein Micthgeld nach Damaskus geschickt, nun aber konnte ich dies nicht,denn es blieb mir nur noch das Nöthige zur Reise. Ich micthete Kamele, reiste ab,und Gott ließ mich glücklich nach Damaskus kommen; ich ging in meine Wohnung; derHausherr, ein Juwclcnhändler, freute sich mit mir; als ich das Zimmer öffnete und dieSiegel aufriß, auskehrte und abstäubte, da fand ich unter den Kleidern des Mädchens, mitdem ich geschlafen, eine goldene Kette mit einem Schlosse aus Edelsteinen und zehn Perlenvon solcher Pracht, um den Verstand zu verlieren; als sch cs sah, nahm ich cs und bewahrtees auf und weinte eine Weile. Ich reinigte dann das Zimmer und richtete es wiederso her, wie es früher war. Nach zwei oder drei Tagen ging ich in's Bad und ruhteaus, wechselte meine Kleider, aber es blieb mir gar nichts mehr zu leben übrig. Alsich dann auf den Bazar kam, reizte mich der Teufel und das Schicksal und die Bestim-mung, bis ich den Halsschmuck mit den Perlen nachher in ein Tuch wickelte, wieder ansden Bazar ging und ihn dem Makler gab. Als er ihn sah, küßte er mir die Handund sagte:Guten Morgen! Der ist, bei Gott, schön! Das ist ein guter, gesegneter

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! Anfang!" Er ließ mich dann neben den Eigenthümcr meiner Wohnung sitzen und hießmich Geduld haben, bis die Versteigerung begonnen. Dann nahm der Makler den

raufend und cinc Nacht. 1.

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