WM-
Hundert und siebenund dreißigste Nacht
„Mein Vater fing dann an, Kahira zu beschreiben, und als er den Nil und denHabaschteich beschrieben, sagte er: „Was ist gegen diese Wonne die, seiner Geliebtenentgegen zu sehen; wer dies gesehen, gesteht, daß es für das Auge keinen höhern Genußgibt; und denkt Jemand an die Nacht, wo der Nil die gewünschte Höhe erreicht, sogibt er den Wcinbecher dem, der ihn überreicht, wieder zurück, und läßt das Wasserwieder zur Quelle fließen (d. h. er mag nichts Anderes mehr); und siehst du die InselSchvda mit ihren schattigen Bäumen, so wirst du in ein freudiges Entzücken versetzt,und stehst du bei Kahira am Nil, wenn er bei Sonnenuntergang mit dem Gewände derSonne sich umhüllt, so wirst du von einem sanften Zephyr, der die schattigen Ufer umweht,ganz neu belebt." Als ich diese Schilderung von Aegypten hörte, machte es Eindruckauf mich, ich schlief die ganze Nacht nicht. Als daher einst meine Oheime eine LadungMaaren nach Aegypten bringen wollten, ging ich zu meinem Vater und weinte, bis erauch mir Maaren zusammenlegte und mich mit meinen Oheimen schickte; er sagte ihnenaber: Laßt ihn nicht nach Aegypten gehen, sondern verkauft seine Maaren schon inDamaskus." So reisten wir, als Alles bereit war, von Mossul fort, und hielten uns
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