Druckschrift 
1 (1838)
Entstehung
Seite
426
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-126 Hundert und drei undzwan zig >!e Nacht.

mir daher auf Befehl des Richters auch der rechte Fuß abgehauen werden sollte,>flehte ich den Soldaten an; er bat für mich; der Aufseher der Polizei ließ mich los undging fort. Das Volk blieb um mich und man gab mir einen Becher voll Wein zutrinken, und der Soldat schenkte mir den Beutel, indem er sagte:Du bist einvornehmer Jüngling, hast nicht nothwendig zu stehlen." Dann ging auch er fort.Ich wickelte meine Hand in ein Tuch, steckte sie in meinen Busen, ging zur Woh-nung der Frau und warf mich sogleich auf's Bett. Als sie mich sehr blaß fand,weil ich viel Blut verloren, fragte sie:Wo fehlt's dir, mein Geliebter?"Ichhabe Kopfschmerzen," antwortete ich. Sie ward sehr betrübt darüber und sagte:Setze dich und erzähle mir, was dir heute widerfahren: denn dein Gesicht drückt vieleWorte aus." Als ich weinte, sagte sie:Bist du etwa meiner schon überdrüssig? BeiGott! sage mir, was hast du?" Ich schwieg und erwiderte gar nichts auf Alles, wassie mir sagte. Als es Nacht war und man das Nachtessen brachte, ich nichts, dennich fürchtete, sie möchte bemerken, daß ich mit der linken Hand esse; ich sagte daher:Ich habe keinen Appetit." Sie sprach noch einmal:Erzähle mir doch, was heute

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' Man begreift nicht, warum auch der rechte Fust abgchaucn werden sollte, da diese Strafe doch nachdem mtthammcdanischen Gesetze nicht bei einem ersten Diebstähle angewandt wird.