Druckschrift 
1 (1838)
Entstehung
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Hundert und einund;wan.;igke Nacht.

Ich ging in diese Wohnung und setzte mich; da kam die Dame, mit dem kostbarstenSchmucke behängen und mit den schönsten Farben geziert. ' Als sie mich sah, lächelte siemir in's Gesicht und flog dann in meine Arme. Dann sagte sie:Bist du wirklich beimir, mein Herz?"Ja, dein Sklave ist bei dir," antwortete ich. Sie sagte dann:

Bei Gott! von dem Tage an, wo ich dich sah, erquickte mich keine Speise und kein

Schlaf mehr."Mir ging es ebenso," erwiderte ich. Ich saß kaum eine Weile, sobrachte man eine Schüssel voll mit den trefflichsten Speisen: Fleisch mit saurer Sauce,gebackene Fische, Honigseim, Hühner mit Zucker und Pistazien gefüllt; wir aßen, biswir satt waren; man nahm dann den Tisch weg, wir wuschen unsere Hände und ließenuns mit Rosenwasser bespritzen, das mit Moschus vermischt war. Die Dame setzte sich

dann wieder zu mir und unterhielt sich mit mir. Schon war meine Liebe zu ihr fest

gcwurzelt, und Alles, was ich besaß, schien mir nichts neben ihr. Wir spielten dann

' Selbst schöne junge Frauen färben sich im Orient Fuße und Hände mit Henna und die Augenbrauenmit Kohlen.