Druckschrift 
1 (1838)
Entstehung
Seite
399
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Hundert und zwölfte Macht. 399

Da ich mich nun fürchtete, gingen ich und meine Frau mit ihm zum jüdischen Arzte;wir klopften an die Thüre, die Sklavin kam herunter und öffnete uns. Ich sagteihr: gehe zu deinem Herrn und sage ihm, daß ein Mann-und eine Frau einen krankenMenschen hergebracht, den er ansehen soll; ich gab auch der Sklavin einen halbenDinar für ihren Herrn. Während sie nun hinaufging, trug ich den Buckligen dieTreppe hinauf, lehnte ihn an und ging hierauf mit meiner Frau wieder fort. Der Judestolperte über ihn beim Heruntergehen und glaubte, er habe ihn so umgebracht."Der Schneider fragte den Juden:Ist es nicht so wahr?"Es ist wahr,"antwortete der Jude. Der Schneider wandte sich dann zum Statthalter und sagte

zu ihm:Laß den Juden frei und hänge mich, denn ich habe den Buckligen getödtet."Als der Statthalter die Rede des Schneiders hörte, wunderte er sich über diese Begeben-heiten und sprach:Dies Alles muß einen wunderbaren Grund haben und verdientwohl, daß man es mit gvldner Dinte ausschreibe." Er sagte dann zu dem Henker:Laßden Juden los und hänge den Schneider." Der Henker ließ den Juden los, stellte den