Druckschrift 
1 (1838)
Entstehung
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Hundert und fünfte Nacht.

Wie," sagte Hassan,weil an den Granatäpfeln zu wenig Pfeffer war, habtihr meinen Laden verwüstet und mein Geschirr zerbrochen? o ihr Muselmänner, um einesBischen Pfcffers willen habt ihr mich dann gebunden und in diese Kiste gesperrt, in derich Tag und Nacht geplagt wurde, indem ich selbst das wenige Essen, das ihr mir hinein-gereicht, darin verzehren mußte; darum habt ihr mich gefesselt und wollt mich nun nochhängen lassen? o ihr Muselmänner, und dies Alles weil die Granatäpfel nicht genuggepfeffert waren; verdient denn ein solches Vergehen eine so grausame Strafe? Nie,"setzte Hassan laut weinend hinzu,ist einem Menschen etwas Aehnliches begegnet. Manschlägt mich, verwüstet meinen Laden, plündert mich aus und will mich noch dazuhängen, weil ich die Granatäpfel nicht genug gepfeffert habe! Gott verdamme die

Granatäpfel, wäre ich doch gestorben, ehe ich sie gekocht!" Immer heftiger flössen seine

Thränen, als er schon die Nägel, womit er angenagelt zu werden fürchtete, vor seinen

Augen liegen sah; als aber die Nacht heranbrach, ließ der Vesir Hassan wieder in die

Kiste sperren, schloß sic zu und sagte ihm:Wir haben setzt doch nicht mehr Zeit, dichfestzunagcln, du kannst also diese Nacht noch in der Kiste bleiben." Hassan hörtenicht auf zu weinen, und tröstete sich endlich damit, daß er sagte:Es bleibt mir keine