35-t Sech su nd neunzigste Nacht.
„Der Vesir hielt auf der Wiese vor dem Thore, schlug dort sein Zelt auf undsagte zu seinen Freunden, die ihn begleiteten: „Wir wollen hier einige Tage ausruhen."Einige Diener gingen dann in die Stadt, um ihre Geschäfte zu besorgen; der Eineverkaufte, der Andere kaufte ein, der Dritte besuchte das Bad. Auch Adjib ging miteinem Sklaven in die Stadt, um sich ein wenig zu zerstreuen; der Diener ging hinterihm her mit einem rothcn Stocke von Haselholz; er war so dick, daß, wenn manein Kameel damit geschlagen hätte, es bis nach dem Lande Jemen' geflogen wäre.Als die Bewohner von Damaskus den schönen jungen Adjib sahen, den folgendesGedicht so gut beschreibt:
„Sein Athem ist Moschus, seine Zähne find Perlen, seine WangenRosen, sein Speichel Wein, sein Wuchs ein Zweig, sein Gesäß ein Sand-Hügel, seine Haare find die Nacht und sein Gcficht der Vollmond—"
liefen sie vor und hinter ihm her, und stellten sich ihm in den Weg, um ihn beimVorübergehen zu sehen, bis nach Gottes Rathschluß und Bestimmung, sein Dieneram Laden seines Vaters stehen blieb. Adjib war damals zwölf Jahre alt, sein Bart
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' Das glückliche Arabien heißt arabisch: Jemen.