Iß 6 F w e i u n d n ch t z i g r R a ch t.
ZUG.
MM
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bat ihn der Jude, das Papier in den Sack zu werfen, den er hierauf wieder zuband,versiegelte und sich umhing. Bedruddin verließ nun den Juden, um die Gräberzu durchstreichen, bis er zu dem seines Vaters gekommen war; er ließ sich auf demselbennieder, weinte und sprach folgende Verse:
„Seitdem Ihr von Hause fern, ist kein Bewohner mehr darin. Wirhabe» keine Nachbarn mehr, seitdem Ihr abwesend sepd. Der Freund, mitdem ich mich dort unterhielt, ist nicht mehr mein Freund, sogar der Mond, deruns beschien, scheint mir nicht mehr derselbe. Ihr seyd fern, darum ist's derganzen Welt unheimlich, die weitesten Länder und Gegenden find von Dunkel-heit umgeben. O hätte doch der Rabe, der unsere Trennung verkündigte,niemals Federn gehabt, hätte nie ein Nest ihn geduldet! Meine Ruhe hatabgenommen, mein Körper ist abgezehrt; wie manchen geheimen Schleier .hat der Trennungstag schon durchbrochen! Bald wirst du vergangene Nächtewiederkehrcn sehen, denn bald wird Eine Wohnung (das Grab) uns wiederumschließen."