E i » u n d n ch t j i g st e II acht. !j 18
Vesir ging sogleich mit einem Gefolge von Kämmerern und Schreibern, und fragte »achdem Hause des Vesirö Nuruddin Ali. Unter den Leuten, die er fragte, warein SklaveNuruddins, der, als er hörte, was vorgefallen, sogleich zu Bcdruddin eilte, derin dem Hofe seines Palastes mit gesenktem Haupte und mit zerknirschtem Herzen saß.Der Sklave warf sich vor ihm nieder, küßte ihm die Hand und sprach: „O mein Herrund Sohn meines Herrn, eile, eile, ehe es nicht mehr Zeit ist!" — Hassan fragteerschrocken, was es gäbe? — „Der Sultan," erwiderte der Sklave, „ist gegen dichaufgebracht und hat befohlen, dich in Verhaft zu nehmen; schon kommen seine Leutehinter mir her, rette dich daher schnell, damit du nicht in ihre Hände fällst, denn siewerden nicht schonend mit dir umgehen." — Hassan erglühte vor Zorn, dann folgte
Bläffe auf seinem Angesichte, und er fragte den Sklaven: „Habe ich nicht so viel Zeit noch,in's Haus zu gehen?" — „Nein!" erwiderte der.Sklave; „verlasse dein HauS undmache dich sogleich auf den Weg." Hiebei recitirte er folgende Verse:
„Rette nur dein Leben schnell, wenn du Gewalt befürchtest, und lasse dasHaus leer stehen vor dem, der cS gebaut; leicht findest du ein anderes Landfür das deinige, aber für dein Leben findest du kein anderes zum Ersatz."
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