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1 (1838)
Entstehung
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300 A ch t » n d f i c b e » z i g st e Nacht.

dir zeigen, waö meine Ehre erfordert." Nuruddins Zorn ward immer heftiger, dochwußte er ihn zu verbergen, und erst als er bewußtlos hinstürzte, hörte sein Bruder aufzu drohen. So brachte Jeder von ihnen die Nacht in einem besonderen Winkel zu, und derEine blieb gegen den Andern gleich aufgebracht. Als des Morgens Schemsuddin,

weil es seine Reihe war, den Sultan nach den Pyramiden begleitete, ging der vonseinem Bruder so tiefgekränkte Nuruddin in die Schatzkammer, füllte einen kleinenSack mit Gold und recitirte folgende Verse:

Reise! du findest leicht andere Leute für die, welche du verlassest; streifein der Welt umher, denn darin besteht des Lebens Reiz! Nur in der Fremde,nicht zu Hause, sammelt man Ruhm oder Erfahrung, drum verlasse dieHeimat und wandre umher; leicht verdirbt die Oberfläche eines stehendenWassers, nur wenn dies Wasser in Bewegnng kommt, bleibt es frisch.

Bliebe die Sonne immer am Firmamente feststehen, so würden alle Menschen,

Araber und Andere, ihrer bald überdrüssig werden; und könnte man nichtaus den Veränderungen des Mondes wahrsagen, so würde kein Beobachterstets zu ihm hinauf sehen. Der Löwe fände keine Beute, wenn er denWald nicht verließe, und der Pfeil würde nichts treffen, wenn er am Bogenbliebe. Gold liegt wie Staub im. Schachte, und Aloe ist nicht mehr alsanderes Holz, da, wo es wächst; jenes wird gesucht, wenn es der Erde entrissen,und dieses wird zu Gold in fremdem Lande."