Druckschrift 
1 (1838)
Entstehung
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Fürifun-siebenzigste Nacht.

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Als der Chalif das Mädchen in neunzehn Stücke zerschnitten sah, ward er sehrbestürzt, er vergoß Thränen, wandte sich zornig zu Djafar und sagte:Du Hund unterden Vesiren! man bringt die Leute in meiner Stadt um und wirft sie in den Strom,die dann bis zum Auferstehungstage auf meiner Verantwortlichkeit lasten. Bei Gott! ichwill dieses Mädchen an ihrem Mörder rächen, und ihn auf die härteste Weise hinrichtenlassen. Kannst du den Mörder nicht auffinden, so werde ich dich und vierzig deinerVetter hängen lassen." Der Chalif ward immer grimmiger, und schrie Djafar fürchterlichan; dieser bat um drei Tage Frist, und als der Chalif sie ihm gewährte, ging er betrübtund zornig in die Stadt, und wußte nicht, was er thun sollte; denn er dachte: wie sollich den Mörder dieser jungen Frau entdecken und dem Chalifen bringen? ich' weiß mirkeinen Rath; es gibt keinen Schutz und keine Macht, außer bei dem erhabenen Gotte.Er ging nach Hause, und blieb bis zum dritten Tage gegen Mittag dort; da schickteder Chalif nach ihm und fragte ihn:Wo ist der Mörder der jungen Frau?" Djafar

antwortete:Bin ich der Vertraute der Mörder, o Fürst der Gläubigen?" Aber derChalif schrie ihn zornig an und befahl, daß man ihn unten am Schlosse aufhänge undin ganz Bagdad ausrufe:Wer den Vesir Djafar und vierzig seiner Vetter von den

Barmakiden hängen sehen will, soll unten an's Schloß kommen!" Es kam dann der

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