Nacht.
n- si e -
'2«i
ML
Das ander-' Mädchen fuhr zu erzählen fort: „Die Alte sprach nunmehr: Gottbewahre uns vor größerem Uebel! Steh' nur auf, meine Gebieterin! fasse Muth, machekeinen Lärm, geh' nach Hause, stelle dich krank, decke dich zu, und ich werde Pulver undPflaster bringen, dir deine Wange in drei Tagen zu heilen. Wir machten uns auf undgingen langsam nach Hause. Hier fiel ich um vor heftigen Schmerzen, schlüpfteunter die Decke und trank Wein. Als es Nacht war, kam mein Mann zu mir undsagte: „O meine Theure! was hast du?" Ich sagte: „Kopfschmerzen." Er zündeteeine Wachskerze an, trat näher, sah mir in's Gesicht und bemerkte die Wunde an meinerWange. Da fragte er: „Wer hat dir dies gethan?" Ich antwortete: „Ich gingheute auf den Bazar, um mir verschiedene Stoffe abschneiden zu lassen; da drängte sichein Träger mit einer Ladung Holz an einem engen Platze des Bazars an mich hin,