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E i n nn - si e b e nz i g st e Nacht.
„Als mein Vater starb," erzählte das zweite Mädchen, „hinterließ er mir eingroßes Vermögen; ich verheirathete mich mit einem der vornehmsten Männer in Bagdadund lebte ein Jahr lang höchst angenehm mit ihm. Nach einem Jahre starb er, undhinterließ mir 90,000 Dinar; ich lebte im größten Wohlstände, ließ mir viele Kleidermachen, puzte mich und gab viel Geld aus; man redete überall von mir. Ich hattezehn verschiedene Kleidungen, jede für 1000 Dinar. Als ich einst zu Hause saß, kameine steinalte Frau mit runzeligem Gesicht, grauen Augenbraunen, hohlen, triefendenAugen, abgebrochenen Zähnen, weißen Haaren, aussätzigem Körper, gebücktem Rücken,gespenstischer Farbe und fließender Nase, wie ein Dichter sagte:
„Sie hat sieben Fehler im Gesichte; einer davon ist schon ekelhaft undhäßlich! In ihrem Gesichte ist ein Ueberfluß an Flüssigkeit, ihre ganze Ge-stalt ist morsch, und ihre Haare fallen ihr von einer Kopfkrankheit aus."
„Sie grüßte mich, küßte die Erde vor mir und sprach: „Wisse, o Gebieterin! ichhabe eine Tochter, die Waise ist, heute Nacht ist ihre Hochzeit und ihre Ausschmückung;wir sind fremd in dieser Stadt, kennen keinen ihrer Bewohner, dies thut unfern Herzen
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