Druckschrift 
1 (1838)
Entstehung
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N e u n n n d s e ch z i g st e Nach t.

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MUÜr

Als er das Buch auf die Seite, wohin man sich zum Beten wendet, gelegt hatte,"so fuhr das Mädchen zu erzählen fort,hieß er mich neben sich sitzen, und ich sah einGesicht so schön wie der Vollmond, er besaß alle Reize, Gott hatte ihn mit dem Gewändeder Vollkommenheit umhüllt und es mit seinen Wangen schön geschmückt, wie ein Dichtersagte:

»Ich schwöre bei der Trunkenheit seiner Angen, bei seinem Wüchse, bei >

den Pfeilen die seine Reize versenden, bei seiner weißen Stirne und seinenschwarzen Haaren, bei den Angenbraunen, die mir den Schlaf geraubt, diemir Vermittler seiner Gebote und Verbote find, bei der Gefahr, die seineHaarlocken verbreiten, die den Liebenden durch seine Trennung mit Todbedrohen, bei den Rosen seiner Wangen und den Myrten seiner Schläfe,bei dem Carniol seines Mundes und den Perlen seiner Zähne, bei demWohlgeruch seines Athems und dem süßen Wasser seines Speichels, wo