Druckschrift 
1 (1838)
Entstehung
Seite
236
Einzelbild herunterladen
 

236 Meunundsüiiszigfte Macht.

Hasib, umgebracht werden; denn bei Gott, ich sehe nicht ein, wie ich diesen Jünglingnmbringen sollte, den ich schon neununddreißig Tage bediene und so gut unterhalte. Als dervierzigste Tag herbeikam, freute sich der Jüngling über seine Rettung und sprach:O meinBruder! nun sind vierzig Tage vorüber, gelobt sep Gott, der mich vom Tode befreit; diesverdanke ich deiner gesegneten Ankunft bei mir; aber bei Gott, mein Vater soll dir dieWohlthaten verdoppeln, die du mir erzeigt, und dich reich und unversehrt in dein Landzurückbringen lassen. Nun aber bitte ich dich noch, mir Wasser , zu wärmen, damit ichmich wasche und meine Kleider wechsle." Ich antwortete ihm:Recht gern!" machteWasser warm, ging dann mit dem Jüngling in sein Gemach, wusch ihn sauber, zogihm andre Kleider an, machte ihm ein hohes Lager zurecht und breitete ein Betttuchdarüber. Der Jüngling kam und legte sich aufs Bett, denn das Bad hatte ihn schläfriggemacht. Er sprach:Mein Bruder, zerschneide doch eine Wassermelone und streueein wenig Zucker darauf." Ich holte eine schöne große Melone herbei, legte sic auf eineSchüssel und sagte:Mein Herr! wo ist das Messer?" Er antwortete mir:Esist vielleicht auf dem Gesimse über meinem Kopf." Ich machte schnell einen Schritt überihn und nahm das Messer aus der Scheide, aber als ich wieder zurückschreiten wollte,gleitete mein Fuß aus und ich fiel auf den Jüngling mit dem Messer in der Hand, dasgerade ihm ins Herz fuhr, so daß er augenblicklich den Geist aufgab. Als ich sah, daß

MUH

E-