20-1 N e u II u II d II i c r z i ji st c Nacht.
„Nach und nach ließ sie sich doch von meinen Blicken erweichen, warf das Schwertweg und sagte dem Geiste: „Wie soll ich einen Mann tödten, den ich nicht kenne?Wie soll ich sein unschuldiges Blut vergießen?" — „Gewiß," sagte der Geist, „kannst duihn deßwegen nicht umbringen, weil du ihn liebst und eine Nacht mit ihm hier zuge-bracht hast, darum läßt du dich lieber noch so hart bestrafen, als daß du etwas gegenihn aussagest; übrigens weiß ich ja wohl, daß alle Geschöpfe nur ihre Gattung liebenund du daher natürlich mir einen Menschen verziehst." Er wandte sich dann zu mirund fragte mich, ob ich diese Frau kenne, und als ich betheuerte, sie nie gesehen zuhaben, gab er mir das Schwert und sagte: „Bringe sie denn um, damit du wiederfrei wirst, so nur glaube ich, daß du sie wirklich nicht kennst." Ich nahm hierauf dasSchwert und ging auf die Schöne zu."
Schehersad bemerkte den Tag und schwieg; in der folgenden Nacht fuhr sie fort:
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