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Man hat mich aufgefordert, eine Einleitung zu der wunderbaren Sammlungvon Märchen zu schreiben, die unter dem Namen der Tausend und einen Nachtbekannt ist, und gleich dem feinen Staube, den der Wind der Wüste aufwir-belt, alle Düfte aus Morgenlands Gärten zu uns herüberbringt, uns aus demnüchternen Kreise unserer Begebenheiten in ein Bad von Rosenöl taucht, und jdas Herrlichste an uns berauschend vorüberführt, was die glühende und doch so ^heitere, in ihrer natürlichen Ueberschwenglichkeit so wahre und erhabene Man- !taste der Völker des Aufgangs erschuf.
— — Ich hatte eben den göttlichen Koran gelesen und war ganz von!seinen begeistertsten Suren durchdrungen, als ich eines Morgens beim Dahin- >schlendern durch die Straßen Münchens einem Freunde begegne, der mich fragt, .ob ich Gayl's maurische Zeichnungen schon gesehen habe? !
In München muß man auf Unerwartetes stets gefaßt seyn. Dies ist in dermodernen Welt die Stadt der Wunder. Auf diesem prosaischen Kiesboden, zwischen